Die Landwirtschaft von morgen

Bauernhof im Abendlicht
Foto: Dr. Fried

Im November 2019 veranstaltete Naturefund in zwei deutschen Städten Diskusionssrunden mit unterschiedlichen Vorträgen zum Thema "Die Landwirtschaft von morgen". Weitere Veranstaltungen sind in Planung.

Der dramatische Rückgang der Insekten und Vögel, die Verschmutzung des Grundwassers und zwei sehr heiße und trockene Sommer zeigen deutlich, dass Veränderungen im Gange sind, auf welche die Politik, aber auch die Zivilgesellschaft Antworten finden müssen. Die Landwirtschaft ist besonders stark davon betroffen und zugleich ist sie ein Mit-Verursacher und Mit-Gestalter dieses Wandels.

Im niedersächsischen Elsfleth und in Frankfurt am Main sprach die Naturschutzorganisation Naturefund mit Interessierten aus verschiedenen Bereichen über neue Wege in der Landwirtschaft, die dem Klimawandel entgegenwirken, das Tierwohl stärken und für mehr Transparenz sorgen können. Wie muss eine Landwirtschaft von morgen aussehen, um Bauernfamilien, den Bürgern und Bürgerinnen, der Vielfalt von Tieren und Pflanzen ein gutes und gesundes Leben zu ermöglichen?

Ziele der Veranstaltung 

Wir wollen Sie zum einen darüber informieren, welche Auswirkungen die Agrarreform hat und welche Möglichkeiten der Einflussnahme auf Gestaltungsprozesse bestehen. Zum anderen möchten wir Ihre Gedanken und Ansätze aufnehmen, die für Landwirte und die Region wichtig sind.

In Form eines Weltcafés möchten wir gemeinsam mit Ihnen einzelne Themenbereiche bearbeiten und Ideen sammeln, die zu einer besseren EU-Agrarreform beitragen. Wie könnte und wie muss eine Landwirtschaft von morgen aussehen, damit die Bauernfamilien ein gutes Auskommen haben und zugleich die Grundlagen des Lebens und unserer Heimat erhalten bleiben? Was muss sich in der nationalen und auch europäischen Agrarpolitik ändern, damit wir eine Zukunft mit gesunder Nahrung, intaktem Boden, artenreichen Landschaften und stabilen Ökosystemen haben?

Anschließend werden Vorschläge formuliert, die direkt an die enstprechenden Kommissionen weitergeleitet werden. Gemeinsam zeigen wir, dass wir Einfluss nehmen und nichts mehr über unseren Kopf hinweg entscheiden lassen wollen. Es ist ein Zeichen gelebter Demokratie: Wir denken selbst, wir handeln selbst und wollen die uns betreffenden Gesetze mitbestimmen. 

Warum geht uns die EU-Agrarreform etwas an? 

Die EU-Agrarreform beinflusst neben der Wirtschaftsweise auch das direkte Einkommen der Bauern und erzeugt gleichzeitig eine überbordene Bürokratie, die oft mehr Arbeit als Nutzen schafft. Zudem bestimmt die EU-Agrarpolitik, wie unsere Umwelt in den nächsten Jahrzehnten aussehen wird. Somit geht die Reform jeden von uns etwas an. Wir alle wollen eine intakte Umwelt, Vielfalt von Tieren und Pflanzen sowie gesunde, qualitative Lebensmittel. 

Artikel, Beiträge und mehr

Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission und vom EU-Parlament, sowie verschiedene Artikel, Radiobeiträge und Videos, welche die aktuelle Landwirtschaftspolitik von verschiedenen Seiten beleuchten, finden sie hier.

Als Experten und Redner vor Ort waren Prof. Dr.-Ing. Ralf Otterpohl von der Technischen Universität Hamburg, sowie Ottmar Ilchmann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft in Elsfleth (22.11.2019).  In Frankfurt  (30.11.2019) waren Dr. Andrea Beste und Sebastian Strumann als Gastredner und -experten eingeladen.

Hier gibt es die Ergebnisse der bisherigen Veranstaltungen

Hier gibt es die Ergebnisse der bisherigen Veranstaltungen

Artikel, Beiträge und mehr

Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission und vom EU-Parlament, sowie verschiedene Artikel, Radiobeiträge und Videos, welche die aktuelle Landwirtschaftspolitik von verschiedenen Seiten beleuchten, finden sie hier.

EU Parlamentarier

Hier finden Sie die EU Parlamentarier aus Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Rumänien und Spanien mit allen Parteien aufgelistet.

Ablauf der Veranstaltungen 

Hier finden Sie den Ablauf der Veranstaltungen.

Ablauf

Vortragende Elsfleth (22.11):

  1. Ottmar Ilchmann
  2. Ralf Otterpohl

Vortragende Frankfurt (30.11):

  1. Dr. Andrea Beste
  2. Sebastian Strumann

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